OSTOUR.sk - Slowakei, wie Sie die noch nicht kennen

Slowakei, wie Sie die noch nicht kennen

Touroperator OSTOUR

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Erholungsplätze und Städte

Erholungsplätze und Städte

 

ERHOLUNGSGEBIETE
 
Erholungsgebiet SLOWAKISCHES PARADIES
Das Slowakische Paradies, das sich im Osten der Slowakei erstreckt, ist eine touristisch außerordentlich anziehende Landschaft schöner Ebenen und Schluchten, die die Touristen mittels Leitern über rauschenden Wasserfällen undoberflächlichen Karsterscheinungen überwinden.
Das Gebiet des Slowakischen Paradieses entwässern die Flüsse Hornád und Hnilec, die schmale Canons aushöhlten – Durchbruch Prielom Hornádu im Norden und das Tal Stratenská dolina im südlichen Teil. Es befinden sich hier nahezu 200 Höhlen und Schluchten, aber zugänglich ist nur die Eishöhle die Höhle Dobšinská ľadová jaskyňa, das bedeutendste europäische unterirdische Eiskönigreich außerhalb des Alpenterritoriums. Es ist im Verzeichnis des Weltkultur - und Naturerbes der UNESCO eingetragen.
Neben Podlesok auf der nördlichen Seite und Dedinky auf der südlichen Seite des Slowakischen Paradieses ist sein größtes Tourismuszentrum Čingov, das am linken Ufer des Flusses Hornád liegt. Es liegt im unteren Teil des Hornáddurchbruches Prielom Hornádu, der zu den größten touristischen Attraktionen des Slowakischen Paradieses gehört. Ein schmales Canontal von 16 km Länge wurde vom Randkamm des Gebirges abgetrennt, der im Aussichtspunkt Tomášovský výhľad eine Erhöhung erfährt. Der Aufstieg auf die nach Süden gewandte Felsenterasse lohnt die Mühe. Die Terrasse bietet einen einmaligen Ausblick auf den unteren Teil des Durchbruches Prielom Hornádu. Im unteren Abschnitt des Tales des Flusses Hornád verläuft die 15 km lange Route des Lehrpfades Prielom Hornádu mit 11 Informationstafeln.
Kláštorisko ist das einzige im Innern des Slowakischen Paradieses gelegene Touristenzentrum, zu dem man nur zu Fuß gelangen kann. Es befindet sich hier ein beachtenswertes Areal eines ehemaligen Kartäuserklosters mit einer Ausdehnung von 1 ha empfindsam eingebettet in die herrliche Karstlandschaft.
 
 
Erholungsgebiet VYSOKÉ TATRY
Das höchste Gebirge der Slowakei, die im Norden der Slowakei gelegene Vysoké Tatry (die Hohe Tatra) mit dem höchsten Gipfel Gerlachovský štít (2654 m ü. d.m.) ist hinsichtlich der Ausdehnung das kleinste Gebirge in Europa (daher die Bezeichnung „Miniaturalpen“), was jedoch die Naturschönheiten betrifft, so zählt es zu den interessantesten Erholungsgebieten Mitteleuropas.
Das Relief dieses Gebietes bildeten vor allem Gletscher, die Gletschertäler mit breiten Kesseln gestalteten, es entstanden Hochgebirgsseen - Plesá. Veľké Hincovo pleso ist der größte (20 ha) und tiefste (53 m) unter ihnen.
Unter den zahlreichen Wasserfällen ist Kmeťov vodopád (80 m) im Tal  Nefcerka der höchste. Von den vielen Höhlen ist nur die Höhle Belianska Jskyňa mit Tropfsteinverzierung – Sinterwasserfälle, pagodenförmige Stalagmite, verschiedene Stalaktit- und Sinterformen in den Seen - zugänglich. Man nutzt sie auch für speläo-klimatische Gesundheitsaufenthalte.
Der Symbol von Vysoké Tatry ist die Tatragebirgsgemse, in den Bergen lebt auch das Tatragebirgsmurmeltier und der Felsenadler. Vysoké Tatry ist das am meisten besuchte slowakische Gebirge und ein bedeutendes Wintersportzentrum (zu den bekanntesten Skigebieten zählen z.B. Štrbské pleso a Tatranská Lomnica).
Dank der sauberen Bergluft sind die Orte Štrbské Pleso, Vyšné Hágy, Tatranská Polianka oder Smokovec zugleich Luftkurorte zur Prävention und Behandlung von Erkrankungen der oberen Atemwege.
 
Erholungsgebiet des Stausees ORAVA
Der Stausee Orava,das sog. Arwameer, entstand durch künstliche Abdämmung des Flusses Orava im Norden der Slowakei wegen der sich oft wiederholenden Hochwasser in diesem Teil des Gebietes. Er reicht bis zur slowakisch-polnischen Grenze. Inmitten des Stausees befindet sich die Insel Slanický ostrov – ein beliebter Ausflugsort.
Der Bau des Stausees dauerte vom Jahr 1941 bis zum Jahr 1954. Durch Flutung des Talbeckens wurden mehrere Gemeinden überflutet. Von den überfluteten Gemeinden ragt über der Wasseroberfläche nur der Berg über der Gemeinde Slanica auf, der heute eine kleine Insel bildet. Man nennt sie Slanický ostrov oder Insel der Kunst und es steht auf ihr eine Kirche aus dem 18. Jahrhundert. In ihr befindet sich eine Ausstellung von slowakischen Volksplastiken und Gemälden und im Exterieur Werke des Bildhauerschaffens. Regelmäßig verkehren hierher Schiffe.
Der Stausee Orava wurde zu einem wichtigen Erholungszentrum und bewirkte den Bau von Übernachtungs- und Gaststätteneinrichtungen und weiterer Bauten des Fremdenverkehrs. Erholungs- und Sportflächen sind am Südufer des Stausees in zwei Zentren konzentriert: in Slanická osada und am Hotel Goral.
Die Vielzahl der Restaurants, der Unterkunftseinrichtungen, zwei Autocampingplätze,Sportplätze und Sportausrüstungsverleihe machen den Stausee zu einem beliebten Erholungsort am Wasser.
Die touristische Sommersaison beginnt hier in der Hälfte des Juni und dauert bis zum September. Bestandteil des Freizeitangebotes ist auch eine Dampferfahrt auf dem Stausee Orava. In der Sommersaison verkehren vom Hafen regelmäßig vier Schiffe jeden Tag.
 
 
Erholungsgebiet PIENINY
In den Pieniny, im Nordosten der Hohen Tatra gelegen, gehören zu den drei am meisten besuchten Lokalitäten – der herrliche Cañon des wilden Grenzflusses Dunajec, die nahezu 300 m tiefe Klamm Lesnícky potok und die Felsen Haligovské skaly.
Die größte touristische Attraktion der Pieniny ist die Durchfahrt des 9 km langen Abschnittes des Durchbruches des Dunajec zwischen Červený Kláštor und Lesnica auf traditionellen goralischen Holzflössen. Vom Fluss bietet sich ein Blick auf herrliche weiße Kalkfelsen, bemerkenswerte Felsklippen und Klammen. Nach der Fahrt kann man bei goralischer Musik beisammensitzen und das goralische Gulasch kosten.
In der Gemeinde Červený Kláštor steht ein Kloster, das im 14. Jahrhundert der Einsiedlerorden der Kartäuser gründete. Gegenwärtig befindet sich ein Museum darin. Vor dem Kloster ist ein geschütztes Areal von 19 alten Pieniny Linden.
Die kulturelle Hauptveranstaltung in Pieniny ist das Folklorefestival Zamagurské folklórne slávnosti. Man organisiert es im Juni alljährlich bereits seit dem Jahr 1976. Die Veranstaltung eröffnet traditionell eine feierliche Fahrt auf dem Dunajec auf Flössen. Danach wird das Programm im natürlichen Amphitheater mit einer Kapazität von 7 000 Zuschauern fortgesetzt, das sich auf einer Wiese direkt gegenüber der Silhouette der majestätischen Tri koruny befindet. Im Verlauf von zwei Tagen wechseln sich auf der Bühne des Amphitheaters zig Folklorekünstler und Gruppen aus Zamagurie ab und präsentieren die urwüchsigen goralischen Tänze, Lieder und Gebräuche.
  
 
STÄDTE
 
BRATISLAVA
Die Hauptstadt der Slowakischen Republik, BRATISLAVA, die man auch Schönheit an der Donau nennt, rühmt sich nicht nur einer reichen Geschichte (sie war mehrere Jahrhunderte die Hauptstadt von Großungarn), sondern auch einer interessanten Gegenwart (sie ist das Zentrum einer Region mit der dynamischsten Entwicklung in Mitteleuropa).
Bratislava (425 500 Einwohner) liegt im Südwesten der Slowakei an beiden Ufern der Donau und am Fuß des Gebirges Kleine Karpaten. Dank dieser hervorragenden Lage konzentriert sich hier schon seit der Vergangenheit ein reges Treiben. Heutzutage ist dieses Gebiet Zeuge schneller Entwicklung der Slowakischen Republik. Trotz reicher Geschichte gehört Bratislava zu den jüngsten Hauptstädten der Welt und auch seine Einwohner sind im Durchschnitt sehr jung. Die moderne Metropole öffnet ihre Arme nicht nur für Europa, sondern auch die übrige Welt, was die zunehmende Zahl der Besucher aus den verschiedensten Ländern beweist. Sie werden von der Gemütlichkeit der überschaubaren und trotzdem pulsierenden Stadt, in der sich historischer Charme mit den neuesten Trends vereint, bezaubert. Paläste, moderne Geschäftszentren, die vorzügliche Kunst slowakischer Köche und Braumeister, freundliche Einwohner, zahlreiche internationale Kultur- und Sportveranstaltungen, Messen, Handelsmöglichkeiten - Gründe für einen Besuch gibt es viele, und immer mehr Menschen verlieben sich in Bratislava.
Sehenswürdigkeiten
Eine der typischen Dominanten, die aus der Ferne sichtbar sind, ist die Burg Bratislava. Der attraktivste Teil von Bratislava mit der höchsten Konzentration historischer Sehenswürdigkeiten und Kultureinrichtungen ist eindeutig die Altstadt - ein idealer Ort für Romantiker, die gerne durch enge Gassen schlendern und die Spuren der Vergangenheit inmitten einer modernen Welt entdecken.
Die Sehenswürdigkeiten im historischen Stadtzentrum sind Teil des denkmalgeschützten Stadgebietes.
 
 
KOŠICE
Die zweitgrößte slowakische Stadt KOŠICE ist nicht nur das Zentrum der Ostslowakei, sondern auch das Kernstück der Ostkarpaten und verbindet die Spezifika mehrerer Völker und Nationalitäten.
Die Stadt Košice (242 066 Einwohner) am Fluss Hornád am westlichen Rand des Talkessels Košická kotlina hat eine lange und sehr reiche Geschichte hinter sich und erlebt heute eine sehr dynamische Gegenwart. Über Jahrhunderte war sie die bedeutendste Stadt der gesamten Region, natürliches Zentrum von Handel, Gewerbe, Kultur und Bildung.
Sehenswürdigkeiten
Zu den Denkmälern von Košice führt kein langer Weg, fast alle sind im historischen Stadtzentrum konzentriert, das flächenmäßig das größte denkmalgeschützte Stadgebiet der Slowakei ist. Zentralbereich der Stadt ist der spindelförmige Hauptplatz, zu Recht für einen der schönsten slowakischen Plätze gehalten. Er ist eine stark belebte Fußgängerzone umrandet mit zahlreichen schönen historischen Gebäuden. Platz und Stadt werden vom monumentalen gotischen Dom der Hl. Elisabeth beherrscht. Das Bauwerk ist die größte Kirche der Slowakei und östlichste gotische Kathedrale des westlichen Typs in Europa.
Vor der nördlichen Stirnwand der Kirche steht der Urbanturm aus dem 14. Jahrhundert. Die allein stehende Kapelle des Hl. Michael vom Ende des 14. Jahrhunderts vor der südlichen Stirnwand des Doms bildet zusammen mit dem Dom der Hl. Elisabeth und dem Urbanturm eine geschlossene gotische Einheit, die in das Verzeichnis der nationalen Kulturdenkmäler der Slowakei eingetragen wurde.
Vor allem im Sommer ist der Bereich zwischen Theater und Dom sehr belebt. Hier liegt ein Park mit einer singenden Fontäne.
Im südlichen Teil des Hauptplatzes haben wir die erste Gelegenheit die mittelalterliche Stadtbefestigung von Košice zu sehen. Durch einen Eingang in das Souterrain gelangen wir zu den rekonstruierten Grundmauern des Unteren Tors, das heute als alternative Galerie und Konzertsaal dient.
Das Symbol von Košice ist auch die Statue eines Marathonläufers. Seit 1924 wird in Košice immer im Herbst der Internationale Friedensmarathon veranstaltet. Er gehört zu den ältesten der Welt.
In einem der Museen können Besucher auch den berühmten Goldschatz von Košice bewundern. Die einmalige Sammlung goldener Münzen aus dem 15. bis 17. Jahrhundert hat ein Gewicht von 11 kg und stammt aus 81 europäischen Münzstätten.
 
 
BANSKÁ ŠTIAVNICA
BANSKÁ ŠTIAVNICA inmitten der Berge Štiavnické vrchy in der Mittelslowakei ist im Verzeichnis des Weltkultur- und Naturerbes der UNESCO eingetragen.
Die ehemalige Bergbaustadt Banská Štiavnica (10 900 Einwohner) ist eine der schönsten und historisch attraktivsten Städte der Slowakei.
Sehenswürdigkeiten
Die Sehenswürdigkeiten im historischen Stadtzentrum sind Teil des denkmalgeschützten Stadgebietes. In dem städtischen Denkmalreservat Banská Štiavnica befinden sich 360 Denkmalobjekte. Zusammen bilden sie ein Komplex von einmaligem kulturellem und historischen Wert, der außerdem in die wunderbare Umgebung der Berge Štiavnické vrchy eingebettet ist.
Das Stadtzentrum wird vom Alten Schloss beherrscht, das auf einer Terrasse westlich des Platzes Trojičné námestie steht. Das älteste Objekt des Schlosses ist die ehemalige Pfarrkirche der Jungfrau Maria. Man errichtete sie zusammen mit dem benachbarten Karner des Hl. Michael im 13. Jahrhundert als dreischiffige romanische Basilika. Heute befindet sich im Alten Schloss das Slowakische Bergbaumuseum. Interessante Ausstellungsstücke sind unter anderen Pfeifen und Zielscheiben.
Auf dem gegenüberliegenden Hügel steht seit 1571 das Neue Schloss. Auch hier befinden sich Ausstellungen des Slowakischen Bergbaumuseums. Sie dokumentieren die Zeit der Kämpfe gegen die Türken auf dem Gebiet der Slowakei. Es bietet eine schöne Aussicht auf die Stadt.
Die meisten Sehenswürdigkeiten von Banská Štiavnica sind im Bereich zwischen den Plätzen Trojičné und Radničné námestie konzentriert. Die Plätze werden durch die gotische Kirche der Hl. Katharina vom Ende des 15. Jahrhunderts und das Rathausgebäude mit einem schlanken Uhrturm getrennt.
Inmitten des Platzes Trojičné námestie steht umgeben von alten Bürgerhäusern eine wunderbare Dreifaltigkeitssäule. Das größte Gebäude des Platzes Trojičné námestie ist das Hellenbach-Haus. Ursprünglich war es Sitz des Bergbaugerichts, später der Bergbau- und Forstakademie. Heute befindet sich hier eine Ausstellung des Slowakischen Bergbaumuseums. Ein weiteres großes öffentliches Gebäude steht in der Straße Kammerhofská ulica. Es ist das Gebäude des Kammerhofs, das im Jahr 1550 durch die architektonische Verbindung mehrerer gotischer Häuser entstand. Heute ist es das Hauptgebäude des Slowakischen Bergbaumuseums. Die attraktivste Ausstellung ist das Bergbaumuseum in der Natur mit der Möglichkeit in ein Bergwerk einzufahren.
Unübersehbar ist der barocke Kalvarienberg -23 Objekte in den schönen Natur der Berge Štiavnické vrchy.
 
 
BARDEJOV
Die zweite slowakische Stadt im Verzeichnis des Weltkultur- und Naturerbes der UNESCO ist das altertümliche BARDEJOV, eine der ältesten slowakischen Städte.
Das ostslowakische Bardejov (33 400 Einwohner) wurde bereits im Jahr 1986 mit dem europäischen Prestigepreis – der goldenen Medaille der Stiftung ICOMOS bei der UNESCO ausgezeichnet und im Jahre 2000 in das Verzeichnis des Weltkultur- und Naturerbes der UNESCO eingetragen.
Die Anziehungskraft von Bardejov wird noch dadurch verstärkt, dass es in die Szenerie einer schönen Landschaft mit einer Vielzahl von weiteren touristischen Attraktionen eingebettet ist. Im ruhigen Tal des Baches Bardejovský potok am südöstlichen Fuß des Flyschmassivs Busov liegt das Bad Bardejovské kúpele. Es ist ein administrativer Bestandteil von Bardejov. Im oberen Teil des Kurortes steht das Museum der Volksarchitektur, in dem man 28 volkstümliche Bauten aus den Regionen Horný Šariš und Severný Zemplín versammelt hat.
Sehenswürdigkeiten
Die Sehenswürdigkeiten im historischen Stadtzentrum sind Teil des denkmalgeschützten Stadgebietes.
Von Bardejov sagt man, es sei die gotischste Stadt der Slowakei. Ihr Zentrum bildet ein in sich geschlossener historischer Gebäudekomplex, der nahezu zusammenhängend von einem Gürtel der Stadtbefestigung umgeben ist. Der Kern des historischen Stadtzentrums ist der mit altertümlichen Bürgerhäusern mit typischen Giebelfronten umgebene rechteckige Platz.
Inmitten des Platzes steht das Gebäude des ehemaligen Rathauses vom Anfang des 16. Jahrhunderts (1505 – 1509), in dem eine Ausstellung des Museums der Region Šariš zum Thema „Bardejov – eine königliche Freistadt“ untergebracht ist. Eine weitere Ausstellung des Museums, die die Ikone der nordöstlichen Slowakei zeigt, befindet sich im Haus Nr. 27 auf dem Platz. Eine naturwissenschaftliche Ausstellung des Museums ist im Haus Nr. 3 - 5 in der Rhódy Straße gleich um die Ecke zu sehen.
Das bedeutendste Denkmal des Platzes ist die in seinem Nordteil befindliche römischkatholische Basilika minor des Hl. Ägidius. Man begann sie Anfang des 15. Jahrhunderts zu bauen. Die Kirche erhielt die Form einer großzügigen gotischen Basilika mit drei Schiffen. Im Inneren fallen 11 spätgotische Flügelaltäre aus dem 15. und 16. Jahrhundert auf, von denen einige Plastiken als Spitzenwerke der europäischen Bildschnitzerkunst gelten.
Eine einmalige Aussicht über Bardejov hat man vom Rundgang des mächtigen neugotischen Kirchturms.
Das Franziskanerkloster mit der Kirche ist ein Juwel der Stadt. Das Kloster steht in der Nähe der Stadtbefestigung, die das am besten erhaltene Fortifikationssystem in der Slowakei ist. Neben steinernen Wällen blieben auch ein Tor und zehn Basteien erhalten.
 
 
LEVOČA
Die altertümliche Stadt LEVOČA im Osten der Region Spiš ist wörtlich ein kulturhistorischer Schatz unter den slowakischen Städten mit unzähligen Baudenkmälern, die mit der Geschichte dieser berühmten Stadt verbunden sind.
Die Zipser Stadt Levoča (14 500 Einwohner) im Osten der Slowakei am Fuß der Berge Levočské vrchy ist Dank ihrer reichen Geschichte bei Touristen sehr beliebt.
Sehenswürdigkeiten
Das denkmalgeschützte Stadgebiet Levoča ist ein einheitlicher durch ein Rechteck gut erhaltener Stadtmauern abgegrenzter Komplex bedeutender kulturhistorischer Denkmäler.
Schwerpunkt des „alten“ Levoča ist der große rechteckige Platz. Die römisch-katholische Pfarrkirche des Hl. Jakobus aus dem 14. Jahrhundert gehört zu den bedeutendsten Sakralbauten der Slowakei. Der hohe, schmale Turm der Jakobuskirche aus der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts ist das markanteste Merkmal der Stadt-Silhouette.
Das Kirchen-Interieur ist sehr wert­voll, es ist eigentlich ein einzigartiges Museum mittelalterlicher Sakralkunst. Der spätgotische hölzerne Hauptaltar des Hl. Jakobus ist mit seiner ehrwürdigen Höhe von 18,60 m der höchste seiner Art auf der Welt. Er ist aus Lindenholz und wurde in der Werkstatt von Meister Paul aus Levoča in den Jahren 1507 bis 1517 angefertigt. Sich selbst hat Meister Paul angeblich als einen der zwölf Apostel in der wunderbaren Komposition des Letzen Abendmahls in der Predella des Altars verewigt.
An die Pfarrkirche grenzt das Gebäude des ehemaligen nach dem Brand im Jahr 1550 gebauten Rathauses mit seinen Arkaden. Es gehört zu den Höhepunkten profaner Renaissance-Architektur in der Slowakei.
Auf dem Platz befindet sich auch der sog. Pranger aus dem 16. Jahrhundert, an dem früher Menschen für kleinere Vergehen dem Spott der Öffentlichkeit ausgesetzt wurden. Der Platz wird von über 50 bemerkenswerten Bürger- und Patrizierhäusern gesäumt, von denen mehrere nach ihren ehemaligen Eigentümern benannt sind. Auf den ersten Blick fällt besonders das Thurzo-Haus im Renaissance-Stil auf, das 1904 seine Sgraffito-Fassade im Neorenaissance-Stil erhielt.
WALLFAHRTSORT
Hoch über der Stadt ragt der Berg Mariánska hora (Marienberg, 781 m) in den Himmel. Jedes Jahr Anfang Juli wird Levoča zum größten Wallfahrtsort der Slowakei. Zehntausende Gläubige steigen in langen Reihen auf den Berg, um hoch über der Stadt die Jungfrau Maria bei Gottesdiensten in der neogotischen Wallfahrtskirche Mariä Heimsuchung vom Anfang des 20. Jahrhunderts zu preisen. Im Jahr 1470 baute man die ursprüngliche Wallfahrtskapelle zu einer kleineren gotischen Kirche um. In das Innere stellte man eine wunderbare Marienstatue, die bis heute das zentrale Symbol der Marienwallfahrten nach Levoča ist.
Seit 2009 ist die Stadt Levoča in der Weltkulturerbeliste der UNESCO eingetragen.
 
 
PREŠOV
Die Metropole der nordöstlichen Slowakei, die in sich die Einmaligkeit und kulturelle Mischung von Slowaken, Polen, Ukrainern und Ruthenen verbindet, ist PREŠOV eine Stadt mit reicher Geschichte und dynamischer Gegenwart.
Prešov war aus historischer Sicht der traditionelle Rivale von Košice und Bardejov und dominiert zurzeit zusammen mit Košice die Städte der Ostslowakei. Die Stadt ist das Zentrum des Östlichen Distrikts der Evangelischen Kirche des Augsburger Bekenntnisses und das Bildungszentrum der nordöstlichen Slowakei.
Sehenswürdigkeiten
Die Sehenswürdigkeiten des historischen Stadtzentrums sind Teil des denkmalgeschützten Stadgebietes.
Die Denkmäler von Prešov konzentrieren sich um sein historisches Zentrum, das sich um die Straße Hlavná ulica erstreckt, die sich zu einem spindelförmigen Platz erweitert. Die wertvollsten Denkmäler stehen in seiner Mitte. Zentrale Dominante ist die Pfarrkirche des Hl. Nikolaus aus der Hälfte des 14. Jahrhunderts mit einem hohen regotisierten Turm.
Die Zeilenbebauung an der Straße Hlavná ulica wurde vom großen Feuer gezeichnet, das im Jahre 1887 einen großen Teil der Stadt vernichtete. Die ursprünglich spätgotischen, Renaissance- und barocken Bürgerhäuser bekamen erneuerte moderne Fassaden. Ein schönes Beispiel ist der vierflüglige Klobušický Palast im südlichen Teil der östlichen Zeile.
Wertvollster Bau der östlichen Zeile ist der Rákóczi Palast. Heute befindet sich hier das Heimatkundemuseum. Gegenüber der Neptunfontäne im kleinen Park auf dem Platz befindet sich das Gebäude des Rathauses - heute Weinbaumuseum.
Die Besichtigung der Straße Hlavná ulica beenden wir an ihrem südlichen Ende. Das wertvollste Objekt ist hier die griechisch-katholische Kathedrale des Hl. Johannes des Täufers aus dem 18. Jahrhundert, die ein Ganzes mit dem Residenzpalast des Bischofs dieser Kirche und der Griechisch-katholischen Theologischen Fakultät bildet.
 
 

 


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